Roamate Upgrade: Neue Fußplatten und Verbindungsplatte für mehr Komfort
von Technische Abteilung 2. Juni 2026
Optimierter Abstand: Neue Fußplatten und Verbindungsplatte für Rollator und Rollstuhl
Roamate, 3 in 1 E-Rollator, Rollstuhl, Roamate, Ello, Romiro, Movingstar
von E-Rollator 1. Juni 2026
E-Rollatoren und Rollstühle entwickeln sich zunehmend zu hybriden Mobilitätslösungen, wobei wie Roamate, Romiro und MovingStar unterschiedliche Ansätze kombinieren
Aufbewahrungskorb für Roamate (Modell RMM-01)
von 183:918716118 25. September 2022
Mehr Komfort und mehr Stauraum für unterwegs – der Roamate Aufbewahrungskorb ist die ideale Ergänzung für Ihren elektrischen Rollstuhl RMM-01. Er bietet praktischen zusätzlichen Platz für Ihre persönlichen Gegenstände und lässt sich einfach am Rollstuhl befestigen. Das stabile Design sorgt für zuverlässige Nutzung im A
Elektrorollstuhl
3 in 1 Rollstuhl
Gehhilfe
Mobilitätshilfe
tragbarer Rollstuhl
faltbarer Rollstuhl
i
25. September 2022
Elektrorollstuhl 3 in 1 Rollstuhl Gehhilfe Mobilitätshilfe tragbarer Rollstuhl faltbarer Rollstuhl intelligenter Rollstuhl Reise Rollstuhl Senioren Mobilität Behindertenhilfe Schiebefunktion Rollstuhl Hybrid Rollstuhl kompakte Mobilität
Roamate 3-in-1 Mobilitätsgerät
Intelligenter Elektrorollstuhl
All-in-One Mobilitätshilfe
Moderne tra
von Anton Lu 19. September 2022
Roamate 3-in-1 Mobilitätsgerät Intelligenter Elektrorollstuhl rollator faltbar

Trotz modernster Technologie bleibt die Kontrolle bewusst in den Händen des Nutzers.

Sicherheitsfunktionen auf Steigungen und Gefällen – intelligente Kontrolle für mehr Vertrauen mit Roamate


Mobilität endet nicht an der nächsten Steigung – aber genau dort entscheidet sich oft, wie sicher sich ein Gerät wirklich anfühlt. Steigungen, Gefälle, unebenes Gelände: Für viele Nutzer sind das die Situationen, in denen Vertrauen in die Technik entscheidend ist.


Roamate wurde genau für diese realen Alltagssituationen entwickelt. Das System erkennt Neigungen in Echtzeit und passt sein Verhalten automatisch an den gewählten Betriebsmodus an – für mehr Kontrolle, Stabilität und Sicherheit in jeder Situation.


Drei Betriebsmodi – drei Sicherheitslogiken

Roamate unterscheidet bewusst zwischen drei Nutzungsszenarien:

  • Rollstuhlmodus (Joystick-Steuerung)
  • Rollatormodus (aktive Schub- und Gehunterstützung)
  • Freier Schiebemodus (passives Schieben)

Jeder Modus folgt einer eigenen Sicherheitslogik – angepasst an die Art der Kontrolle durch den Nutzer.


Das System arbeitet mit klar definierten Schwellenwerten:

  • Steigung (Bergauf): ab > 3°
  • Gefälle (Bergab): ab > 2°

Eine kontinuierliche Neigungserkennung über Sensorik sorgt dafür, dass das Verhalten des Systems jederzeit an die tatsächliche Umgebung angepasst wird.

1. Verhalten auf Steigungen

1.1. Rollstuhlmodus – direkte Kontrolle per Joystick

Im Rollstuhlmodus steht die aktive Steuerung im Vordergrund.

  • Geschwindigkeitslimit: 6 km/h
  • Bis 3°: normales Fahrverhalten
  • Ab >3°:
  • Automatische Feststellbremse im Stillstand (0 rpm)
  • Automatische Bremsung bei >6 km/h über 150 ms
  • Kein automatisches Anfahren oder Bergauf-Assistenz

Wichtiges Prinzip:
Die Bewegung bleibt vollständig joystickgesteuert – das System greift nur stabilisierend ein.

Kippschutz:  8° → Warnstufe 1 (Sprachausgabe)  10° → Warnstufe 2 (kritische Warnung)


1.2. Rollatormodus bzw. Freier Schiebemodus– Unterstützung nur auf Abruf

Hier steht die aktive Entscheidung des Nutzers im Mittelpunkt.

  • Geschwindigkeitslimit: 3 km/h
  • Bis 3°:
  • Keine automatische Unterstützung
  • Boost jederzeit aktivierbar. Boost-Stufen: 1 km/h → 3 km/h

Ab >3°:

  • Automatische Feststellbremse im Stillstand
  • Keine automatische Unterstützung ohne Boost

Das System verhindert bewusst unkontrollierte Beschleunigung – Unterstützung entsteht nur durch aktive Nutzerentscheidung.

Wichtig:  Das System erkennt nicht, ob aktiv geschoben wird oder nicht – deshalb erfolgt Unterstützung ausschließlich über die Boost-Taste.


2. Verhalten auf Gefällen

Rollstuhlmodus 

  • wie oben Verhalten auf Steigungen

Rollatormodus bzw. Freier Schiebemodus – intelligente Rollwiderstandsregelung

  • Limit: 3 km/h
  • Ab >2°:
  • Automatische Feststellbremse im Stillstand
  • Dynamisch erhöhter Rollwiderstand abhängig von der Neigung--Je steiler das Gefälle, desto stärker die passive Verzögerung – für mehr Kontrolle bergab.

Wichtig: Das System greift nicht ein, wenn die Schubkontrolle losgelassen wird – Kontrolle bleibt vollständig beim Nutzer.


3. Zentrale Sicherheitsfunktionen im Überblick

3.1. Wegrollschutz

Ab:

  • Steigung >3°
  • Gefälle >2°

→ automatische Feststellbremse im Stillstand verhindert ungewolltes Wegrollen.

3.1. Dynamischer Rollwiderstand

Rollatormodus bzw. Freier Schiebemodus

  • Automatische Erhöhung bei Gefälle >2°
  • Anpassung an Steigungswinkel
  • Ziel: stabilere Kontrolle beim Bergabgehen


3.3. Boost-Unterstützung

Die Boost-Unterstützung bei Roamate kombiniert gezielte Motorhilfe mit voller Nutzerkontrolle.

  • Mehr Kraft bei Bedarf: Aktivierung nur per Knopfdruck, keine automatische Unterstützung
  • Volle Kontrolle: keine unerwarteten Bewegungen oder Beschleunigungen
  • Entlastung im Alltag: weniger körperlicher Aufwand beim Schieben oder Gehen
  • Besser auf Steigungen: spürbare Unterstützung bei Anstiegen und längeren Strecken
  • Individuell dosierbar: mehrere Unterstützungsstufen (ca. 1–3 km/h)
  • Sicheres Gefühl: Unterstützung erfolgt nur bewusst und kontrolliert


3.4. Automatische Bremsfunktion im Rollstuhlmodus

  • Loslassen des Joysticks → kontrolliertes Abbremsen bis zum Stillstand
  • Zusätzlich bei:  2° Gefälle, 6 km/h Geschwindigkeit, 150 ms Dauer

3.5. Kippwarnsystem

Roamate erkennt kritische Neigungen:  8° → Sprachwarnung 10° → kritische Warnung

Keine automatische Notbremsung – der Fokus liegt auf frühzeitiger Information und Nutzerreaktion.


Unsere Sicherheitsphilosophie: Trotz modernster Technologie bleibt die Kontrolle bewusst in den Händen des Nutzers.

Motorunterstützung wird niemals automatisch aktiviert, sondern ausschließlich über die Boost-Taste ausgelöst. So werden ungewollte Beschleunigungen vermieden und gleichzeitig maximale Flexibilität gewährleistet.